Archive for Mai, 2007


Airport und WEP Key als Hex

Das folgende Problem hatte ich zwar mit apfelschwein nicht mehr, aber auf einem etwas älteren MacBoox mit einer nicht ganz so aktuellen Mac OS X Version.

Für das WLAN, in das man sich einloggen möchte, ist nur der WEP-Key in Hex bekannt. Idealerweise konnte man aber genau diesen nirgends eingeben. Irgendwo in den Unweiten des WWWs habe ich aber die Lösung gefunden. Man muss ein $-Zeichen vor den HEX-Schlüssel eingeben und dann funktionierts…

Ist doch sonnenklar, oder?

Nun, da ich Gimp nun installiert habe und endlich das machen konnte, was ich eigentlich wollte, folgt ein weiterer Rant. Schon mal diese geile Fehlermeldung bekommen?

Computer unauthorized to play music

Nein? Glück gehabt :)

Es hat mich viel Zeit und Nerven gekostet, bis ich schlussendlich dahinter kam, was genau die Ursache ist. iTunes hat die MP3s (wie gewollt) nicht importiert, sondern greift direkt über das Netz auf den Samba Server zu. Wenn ich mit der Fernbedienung die Musik einschalten will, checkt Front Row nicht, dass es den Share zuerst mounten muss. Ergo hat er kein Zugriff auf die Dateien… Die Fehlermeldung ist optimal und der Tipp mit iTunes Store gar nicht irreführend. Schliesslich habe ich nicht mal einen Account. Aber wer zum Teufel bin ich schon?

Ein Workaround, der bei mir jedenfalls funktioniert, ist das Login/Passwort für den Share zu hinterlegen und iTunes vor der Benutzung von Front Row zu starten. Der Share wird dann gemountet und sollte dann eigentlich verfügbar sein. Eigentlich sollte es ja auch funktionieren, wenn man den Share manuell mountet, aber das hat bei mir damals nicht geklappt. Wahrscheinlich habe ich einfach etwas falsch gemacht. Wer sagt eigentlich immer, dass Mac für Anfänger geeignet ist?

Gimp für Mac

Gimp LogoDa ja auf einem Default Mac Install ein brauchbares Bildbearbeitungsprogramm fehlt, greife ich gern auf Gimp zurück. Gimp gibt’s sowohl für Windows, als auch für Linux.

Die Installation bei Debian wird mit einem apt-get update && apt-get install gimp2 erledigt, kann leider mit einem Mac nicht so komfortabel erledigt werden. Aber was solls…

Ein Mac Binary kann man bei http://gimp-app.sourceforge.net/ herunterladen. Es braucht aber noch das X11 Package, das irgendwo auf der Install-Disk sein soll. Ich geh mal suchen…

Hostname global anpassen

Um den Hostnamen eines Mac Minis (und auch andere Mac OS X basierte Systeme) für ein und allemal anzupassen, kann man die Datei /etc/hostconfig editieren und folgende Zeile einfügen:

HOSTNAME=apfelschwein.init0.ch

Und das war’s auch schon. Speichern, neu starten (?) und gut ist.

Automatischer Login ausschalten

Äpfel sind für Anwender gemacht, die nicht mal wissen, ob sie jetzt ein Mac, ein PC oder sonst irgendwas besitzen. Diesen Leuten darf man auch nicht zutrauen, dass sie sich ein Passwort merken müssen. Deshalb gibt es den Auto-Login.

Ein Feature, dass meiner Meinung definitiv überflüssig ist. Aber das ist ja schliesslich Geschmackssache.

Anyway, um dem Mac Mini das abzugewöhnen, geht man wie folgt vor:

System Einstellungen > Sicherheit > Auto-Login deaktivieren

Software Update cancelt Shutdown

Wie weich ist denn das? “Software Update” cancelt einen Shutdown, weil es den Mac Mini neu starten muss. Irgendwie denke ich noch nicht wie ein Mac User… sonst würde ich das bestimmt verstehen und entweder gar nicht(s) merken oder intuitiv richtig machen.

Software Update cancelt Shutdown

software requires restart

In den Systemeinstellungen habe ich in der Kürze nichts gefunden, dass ihm das abgewöhnen würde.

Der Reboot nach Mac OS X Updates

Natürlich benötigen auch kleine Äpfel ab und zu Updates. Kein Problem damit… Wenn aber wegen einem Airport Update die Kiste neu gebootet werden muss und im Menü so ein wild gewordenes Icon vom “Software Update” die ganze Zeit wild umherhüpft, dann habe ich aber eines. Bei Windows verstehe ich, dass der Benutzer brav neu startet, wenn das Update durch ist. Bei diesem überaus “benutzerfreundlichen” Betriebssystem wird man noch penetranter als beim Mac belästigt, wenn der PC nach einem Update gebootet werden muss.

Linux ist viel besser :).
Dienste neu starten und gut ist. Es sei denn, man backt einen neuen Kernel (wobei auch dann ist es nicht unbedingt zwingend nötig).

Mac OS X Updates

Zum Glück leben wir in einer Welt, in der es Breitbandanschlüsse gibt. Sonst hätte ich gar keine Freude, dass bereits beim ersten Einschalten rund 800MB aus dem Internet heruntergeladen werden müssen.

Und auch das zweite Update wollte schon wieder 100MB herunterladen.

Die Jagd nach dem Namen

Der Hostname bei Mac OS X ist standardmässig “Vorname Nachnames Computer”. Nur ist das nicht wirklich originell… Normalerweise nenne ich meine Workstations oder Server nach Drinks, zum Beispiel bloodymary oder supernova. Weil mich der Kleine bei der Namensvergebung wieder mal übelst genervt hat, bekam er den wohlklingenden Namen “apfelschwein”. :)

Die Krux mit iTunes

iTunes war mir schon immer irgendwie unsympathisch. Ich finde die Software schon optisch nicht so der Hammer, aber auch mit den Liedern importieren, etc. kann ich mich gar nicht anfreunden.

Wenn ich meine bescheidene MP3-Sammlung importiere, dann braucht iTunes mehr als 24h Stunden, um das Zeugs einzulesen! Das kann ja wohl nicht wahr sein, dass man während dieser Zeit auf Musik verzichten muss. Genau so ist es nämlich… iTunes beschäftigt sich mit sich selber, bremst das System aus und zeigt einem auch noch den Stinkefinger, indem er die laufende Musik irgendwann einfach unterbricht. Danke, iTunes…!
Ausserdem kopiert dieser kleine Schlaumeier alle zu importierenden MP3s in den Ordner Music (oder so ähnlich), was einem erst auffällt, wenn der neue Mac Mini nur noch 800MB Speicherplatz zur Verfügung hat. Aber man findet dann doch in den Optionen “Advanced -> General” die Checkbox “Copy Music to local disk drive” (irgendsowas halt…). So kann man ihm dieses Feature wenigstens austreiben.
Idealerweise hat dieses apfelschwein irgendein Problem, wenn das System lange läuft. Dann sind nämlich sämtliche Netzwerk-Devices tot. Kein Traffic kommt mehr durch, bekommt keine IP, gar nix. Und der Import hat natürlich auch abgebrochen. *grrrrr*

Nach sage und schreibe 4 Tagen habe ich es endlich geschafft alle MP3s zu importieren (Musik ahoi!). Hätte ich nicht noch meinen zuverlässigen Laptop mit Debian drauf, wären das ganz langweilige Stunden ohne Musik geworden.

Wenn ich mal Zeit und Lust habe, schau ich mich mal nach einem Mac Port von XMMS um. Der macht wenigstens keine Zicken!

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