Category: Allgemein


Schon zu Linux Zeiten mit Afterstep habe ich virtuelle Desktops lieben gelernt. Sie sind einfach extrem praktisch und wenn man damit etwas systematisch arbeitet, weiss man immer wo was ist. Als ich das erste Mal mit einem Mac OS X in Berührung gekommen bin, gab es dieses Feature noch nicht. Das kam erst etwas später…

Mit Snow Leopard war es fast genauso, wie dazumals mit Afterstep. Die Desktops konnten angeordnet werden, wie ich es wollte (2×2). Mit Lion hat das (leider) geändert, aber man gewöhnt sich auch daran…

Gerade eben benutze ich drei Desktops, um zu arbeiten und stelle fest, dass die Anordnung plötzlich geändert hat. “Natürlich ist das wieder ein super tolles Feature von Apple”, dachte ich mir und schaute mal unter System Preferences > Mission Control. Und siehe da, wenn man “Automatically rearrange spaces based on most recent use” deaktiviert, dann ist Ruhe. Meiner Meinung nach ein genauso unnützes und nerviges Feature wie die Ausblendung nicht verwendeter Programme/Befehle in Windows und Office von Microsoft.

Gestern habe ich meinen Mac auf 10.7.3 aktualisiert. Beim nächsten Einloggen lief es mir aber zuerst kalt den Rücken herunter.

Bei mir ist FileVault2 aktiviert und dementsprechend kommt relativ früh ein Login, damit anschliessend die verschlüsselte Disk gelesen werden kann. Passwort eingegeben… Falsch. Nochmals… immer noch falsch. Und ein drittes Mal und wirklich ganz genau hingeschaut, dass es richtig ist. Falsch! Hmmm… das wird doch wohl nicht plötzlich auf das US-Layout gewechselt haben. Ein weiterer Versuch und -aha- plötzlich funktionierts…

Beim suchen, ob man das wieder auf DE_ch ändern kann, bin ich aber auf etwas anderes Interessantes gestolpert:

Passware Kit Forensic 11.3 knackt FileVault2 Schutz

Der verlinkte Artikel ist bereits einige Tage alt, aber grundsätzlich offenbar schon länger bekannt, da dieser Fehler bereits mit 10.7.2 gefixt wurde:

Kernel
Available for: OS X Lion v10.7 and v10.7.1, OS X Lion Server v10.7 and v10.7.1
Impact: A person with physical access may be able to access the user’s password
Description: A logic error in the kernel’s DMA protection permitted firewire DMA at loginwindow, boot, and shutdown, although not at screen lock. This update addresses the issue by preventing firewire DMA at all states where the user is not logged in.

CVE-ID

CVE-2011-3215 : Passware, Inc.

Quelle: http://support.apple.com/kb/HT5002?viewlocale=en_US

Offenbar scheint das erst jetzt so richtig aufzupoppen. Konkret gefunden habe ich z.B. bei heise noch nichts darüber, ausser dass einige Benutzer meldeten, dass ihr System mit aktiviertem FileVault nach dem Upgrade auf 10.7.2 nicht mehr bootete.

Und um auf mein ursprüngliches Problem zurückzukommen: Eine Lösung habe ich noch nicht gefunden.

Um die Möglichkeit zu erhalten das Keyboard Layout beim Login Screen zu ändern, muss man das Häkchen unter System Preferences > Users & Groups > Login Options > Show Input menu in login window setzen. Auf diesen Tipp hat mich dieser Artikel gebracht.

Screen Lock

Wenn ich mich vom Arbeitsplatz entferne, will ich das mein Computer (sei es Linux, Mac OS X oder Windows) gesperrt ist. Ein Arbeitskollege hat mir mal gezeigt, wie ich das Schloss der “Menu Bar” hinzufügen kann, aber ich hab’s – wie’s halt so ist – nicht aufgeschrieben.

Screen Lock Icon in der Menu Bar

 

 

 

 

Damit ich das auf keinen Fall wieder suchen muss, veröffentliche ich es hier:

Das Programm “Keychain Access” öffnen.

Die “Preferences” aufrufen und “Show keychain status in menu bar” aktivieren.

Die Einstellungen von Keychain Access

 

 

 

 

 

Voilà, c’est ça.

Mac OS X Lion ist da…

Am Mittwoch wurde Mac OS X Lion veröffentlicht.

Einige Features und weitere Informationen wurde in diesem Post beschrieben

Zur Zeit stehen Upgrades von Debian Lenny auf Debian Squeeze an…

Da ich auf meinem Debian Lenny Server virtuelle Maschinen unter Xen laufen habe und auf einen fast unterbruchsfreien Upgrade angewiesen bin, habe ich den ersten Teil des Upgrades ausgiebig getestet. Es wäre gelogen, wenn mir das Ganze nicht etwas Kopfzerbrechen bereitet hätte…

Wo will ich hin:

  • Debian Lenny VMs (DomU) auf Debian Squeeze aktualisieren
  • Debian Lenny Xen Hypervisor (Dom0) auf Debian Squeeze aktualisieren

Der erste Teil befasst sich mit dem Upgrade der VMs. Nach einem finalen apt-get update && apt-get -u upgrade von Debian Lenny wird die sources.list für Squeeze angepasst. Anschliessend wird apt-get update && apt-get -u dist-upgrade ausgeführt. Hier kann man mehr oder weniger bestätigen, was vorgeschlagen wird (je nach installierten Applikationen kann es einige Anpassungen geben). Der Upgrade sah dann auch ziemlich gut aus. Leider kam nach einem erneuten Start der VM folgende Fehlermeldung:

dom0:~# xm create -c /etc/xen/guests/domU1.cfg
Using config file "/etc/xen/guests/domU1.cfg".
Error: Boot loader didn't return any data!

Na toll… Anzahl funktionierende VMs: -1

Nach unzähligen weiteren Versuchen (man arbeitet ja zum Glück mit LVM Snapshots und fängt mit einer Test VM an) und stundenlanger Recherche habe ich die Lösung herausgefunden.

Das Problem wird durch pygrub und grub2 verursacht. grub2 arbeitet neu mit “named partitions” und damit kommt pygrub nicht klar. Aus diesem Grund verzichten wir (vorübergehend) auf grub2 und installieren den alten grub wieder. Mehr Infos hier, hier und hier.

Die Lösung:

Nach dem Upgrade auf Debian Squeeze und vor dem Reboot muss grub-legacy installiert werden. Dabei wird auch gleich grub2 deinstalliert (ich habe die Config ebenfalls gelöscht (--purge)). Anschliessend habe ich zur Sicherheit das alte Kernel Image von Debian Lenny nochmals installiert. Dieses sollte man unbedingt zur Hand haben.

Anschliessend kann man rebooten. In meinem Fall hat das geklappt und die VM kommt wieder hoch.

Nun stellt sich die Frage was passiert, wenn nun Dom0 auf Squeeze aktualisiert wird. Ich gehe davon aus, dass man vorgängig auf allen VMs grub2 installieren muss, damit die VM auch mit Xen 4 wieder hochfährt. Das werde ich ebenfalls ausgiebig testen, um dann auf dem produktiven System keine Überraschungen erleben zu müssen.

Update: Wenn grub2 beibehalten werden möchte, dann muss die Datei /boot/grub/menu.lst und /boot/grub/menu.lst~ gelöscht und anschliessend update-grub2 ausgeführt werden. Anschliessend kann das System neu gestartet werden.

Mac OS X Lion kommt im Juli / iCloud / iOS5

Apple hat vor einigen Tagen einen weiteren Release von ihrem Mac OS X angekündigt. Mac OS X Lion wird ab Juli verfügbar sein.

Interessante Features (für mich) sind FileVault 2, Launchpad und die neuen Sicherheitsfeatures. Leider fehlen aber nach wie vor Focus-follows-Mouse und Auto-Raise-Window. Das vermisse ich nach wie vor…

Alle Features im Überblick sind hier zu finden.

Desweiteren haben sie ihren neuen Dienst iCloud vorgestellt. Ein weiterer Anbieter, der dem Cloud Hype nachrennt. Ich verstehe nach wie vor nicht, wie man seine Daten extern lagern kann. Hauptsache es ist cool…

Und iOS5 wurde ebenfalls noch angekündigt. Mit iOS5 ist iCloud offenbar gratis dabei… Dabei wird mein iPhone schon seit geraumer Zeit nicht mehr unterstützt und mein Wecker wird am 1. Januar 2012 einmal mehr den Dienst verwehren.

Root Account aktivieren auf OS X 10.6

Der G E D U L D – Dealer war wieder einmal mehr aktiv. Dieses Mal ein Tipp, wie man root das Login erlaubt. Ich möchte hiermit betonen, dass dies auf keinen Fall eine gute Idee ist und man davon absehen möge.

Wenn man nur temporär als root arbeiten will, kann genauso gut folgenden Befehl verwenden, um die Bash Shell mit root Rechten zu starten:

sudo bash

Aber jetzt zum eigentlichen Vorhaben. So gehts:

Root Account aktivieren

  1. Terminal öffnen
  2. dsenableroot
  3. Passwörter eingeben, respektive setzen.

Live sieht das so aus:

apfeleimer:~ andy$ dsenableroot
username = andy
user password:
root password:
verify root password:

dsenableroot:: ***Successfully enabled root user.

Root Account deaktivieren

  1. dsenableroot -d
  2. Passwort eingeben

Und das Deaktivieren sieht dann so aus:

apfeleimer:~ andy$ dsenableroot -d
username = andy
user password:

dsenableroot:: ***Successfully disabled root user.

Eigentlich dachte ich, diesen Artikel hätte ich bereits seit langem geschrieben, aber das scheint offenbar doch nicht so.

Wer ein Shell Script mit dem wohlklingenden Namen klickmich.sh auf dem Desktop hat und dies per Doppelklick ausführen möchte, muss leider feststellen, dass diese Datei nicht ausgeführt wird, sondern mit einem Programm (in meinem Fall XCode) geöffnet wird.

Das ist etwas schade… :)

Wenn man aber klickmich.sh in klickmich.command umbenennt, dann verhält sich Mac OS X so, wie man es eigentlich erwartet. Das Shell Script wird ausgeführt. Aber Achtung! Bedingung ist, dass das Shell Script mit dem executable Bit versehen ist. Dies wird erreicht, indem man im Terminal

chmod +x /path/to/klickmich.command

ausführt. Ein ausführlicher Artikel über Dateiberechtigungen findet sich ebenfalls auf apfelschwein.net.

Herunterfahren durch Tastenkombination

Wer schon immer danach gesucht hat, wie man den Mac ohne Maus herumschubsen neu starten, in den Sleepmodus oder herunterfahren kann, dem sei Ctrl + Eject empfohlen.  Folgendes Menu erscheint:

Shutdown Menu

Disk Device Name herausfinden

Um herauszufinden unter welchem Device Name, die externe Festplatte unter Mac OS X angesprochen wird, kann man im Terminal folgenden Befehl eingeben:

diskutil list

/dev/disk0
#:                       TYPE NAME                    SIZE       IDENTIFIER
0:      GUID_partition_scheme                        *500.1 GB   disk0
1:                        EFI                         209.7 MB   disk0s1
2:                  Apple_HFS Macintosh HD            499.8 GB   disk0s2
/dev/disk1
#:                       TYPE NAME                    SIZE       IDENTIFIER
0:     Apple_partition_scheme                        *999.5 GB   disk1
1:        Apple_partition_map                         32.3 KB    disk1s1
2:                  Apple_HFS andy                    999.5 GB   disk1s2

Die erste Disk ist die interne Disk vom Macbook Pro, die zweite ist eine externe USB Festplatte.

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