Windows Vista hat keine Ideen von Mac OS X geklaut
20. Juli 2007Dieses kurze Filmchen zeigt auf sehr verständliche Weise auf, warum Windows Vista gar nix von Mac OS X abgeschaut hat. :)
Aber seht selbst:
Dieses kurze Filmchen zeigt auf sehr verständliche Weise auf, warum Windows Vista gar nix von Mac OS X abgeschaut hat. :)
Aber seht selbst:
Hier ein weiteres Mac vs PC Video:
Einige Befehle haben wir nun mittlerweile kennengelernt und sollten damit eigentlich schon recht gut zurecht kommen. Mit dem Befehl alias kann man Befehle/Abkürzungen definieren.
Statt immer ls -la eingeben zu müssen, können wir auf manchen Systemen nur l eingeben und der gleiche Output erscheint. Definiert wird l mit alias:
alias l="ls -la"
Und schon kann man l benutzen.
Damit man diesen Befehl nicht immer eingeben muss, bevor sich dieser Alias verwenden lässt, trägt man unter Mac OS X
alias l="ls -la"
in die Datei .profile, die im Home-Verzeichnis liegt, ein. Unter Linux (mit Bash als Shell) ist es meistens .bashrc oder .bash_profile, die ebenfalls im Home-Verzeichnis liegen.
Der Trip nach Paris war eine ganz coole Sache. Am Samstag gab es ein riesiges Openair Konzert auf dem Platz in der Nähe der L’Ecole militaire und dem Eiffelturm. Die Franzosen wurden aber nicht so warm beim Konzert von Nelly Furtado (was ich auch verstehen kann), aber gingen dann umso mehr beim französischen Thomas Gottschalk-Verschnitt ab (was ich überhaupt nicht verstehen kann). Dieser Typ war imho unglaublich schlecht!

Die Preise in Paris sind recht happig. Ein 2,5dl Nestea hat 6€ gekostet. An einem anderen Ort mussten wir für einen Liter Bier 23€ hinblättern… Nicht unbedingt der preiswerteste Ort um sich zu betrinken, aber wir haben’s doch recht gut hingekriegt :).
Im Disney Land waren wir ebenfalls noch. Hatte relativ viel Leute, aber das Anstehen ging noch. Und jede halbe Stunde konnte man gratis wieder ein Fast Pass Ticket lösen, mit dem man die Warteschlange umgehen kann. Die Bahnen waren cool und sind nicht besonders wild, also sicher kindergeeignet.
Die Metrostationen in Paris ergeben eines der grössten Toilettensysteme von Europa. An jeder Ecke stürzt sich das Pissmonster aus dem Hinterhalt und nimmt dir die kostbare Luft zum atmen. Ich mag mich jedenfalls nicht daran erinnern, dass es in London oder Berlin jemals so gestunken hat. Das gleiche gilt aber auch für die Stadt selber. Sobald es heiss ist, mieft es oben genau so schlimm. Wenn man unter einer Brücke läuft, hält man am Besten vorher die Luft an.
Die Fahrt im TGV war ebenfalls sehr kurzweilig. Man tut gut daran zu reservieren, da es unglaublich viel Spass machen muss, immer wieder nach einem Halt von einem “freien” Platz vertrieben zu werden. Egal, wir hatten die Reservation… Nur so richtig genutzt haben wir sie nicht, da wir von den ungefähr 4,5 Stunden Reisezeit doch gut 3,5 Stunden im Barwagen verbracht haben. Und auf der Rückreise haben wir den zwei Rekruten, die noch ein Bier kaufen wollten, leider schon alles weg getrunken. Shit happens :)
Unsere Kulturreise (yep, Kultur) nach Paris hat absolut Spass gemacht und ich würde sofort wieder gehen.
Zu einer extrem unmenschlichen Zeit (07:02h) werde ich bereits im TGV nach Paris sitzen und um etwa halb Zwölf in Paris, Gare de l’Est ankommen. François und Simone (Allô, Allô! C’est toi, Simone?) lassen grüssen :)
Deshalb wird es mindestens bis Montag kein Post von mir und dem kleinen apfelschwein geben…
BTW: apfelschwein meldet eben, dass man mit dem neuen iTunes das iPhone synchronisieren kann; inklusive einigen weiteren Spielereien:
With iTunes 7.3, you can now activate iPhone service and sync it with your music, TV shows, movies and more. Also, you can now wirelessly share and enjoy your favorite digital photos from any computer in your home with Apple TV. iTunes 7.3.1 addresses a minor problem with iTunes 7.3 accessing the iTunes Library.
Naja, who cares?
Und dann ist noch ein Security Update für Quicktime fällig:
QuickTime 7.2 addresses critical security issues and delivers:
- Support for full screen viewing in QuickTime Player
- Updates to the H.264 codec
- Numerous bug fixesThis release is recommended for all QuickTime 7 users.
Important Notice to QuickTime Pro Users
QuickTime 7 will disable the QuickTime Pro functionality in prior versions of QuickTime, such as QuickTime 5 or QuickTime 6. If you proceed with this installation, you must purchase a new QuickTime 7 Pro key to regain QuickTime Pro functionality. After installation, visit www.apple.com/quicktime to purchase a QuickTime 7 Pro key.
Als QuickTime Pro Kunde würde ich mich ein bisschen verarscht fühlen.
Und wenn ich keinen Breitband-Internetzugang hätte, dann sowieso :). Es sind diesmal nur 87MB.
Den Eigentümer einer Datei kann man wie folgt über das Terminal ändern:
chown username datei
chown username:group datei
chown :group datei
chgrp group datei
chown steht für “change owner” und chgrp steht für “change group”. Ziemlich einleuchtend, nicht?
Um einen Ordner mitsamt allen Unterordnern und Dateien anzupassen, wird folgender Befehl verwendet:
chown -R username:group datei
Langsam, langsam gewöhne ich mich an die Macken und Vorteile von Mac OS X. Man merkt dies bestimmt daran, dass ich immer seltener über irgendwas motze, was mich stört :).
Andererseits habe ich momentan nur noch selten Zeit etwas auszuprobieren. apfelschwein brauche ich eigentlich nur als JukeBox (ich liebe die Fernbedienung), zum Videos schauen, Mails lesen und surfen. Manchmal brauche ich auch noch das Terminal, aber das Arbeiten ist schon nicht so komfortabel, wie unter Debian.
Für was braucht Ihr euren Mac?
Wer eine Storage-Lösung braucht und einen Mac Mini besitzt, findet das hier vielleicht noch cool:

Einige Features des miniStack v3:
Leider kann man nur eine 3,5″ Harddisk einbauen, dass heisst Disk-Mirroring (RAID-1) kann man vergessen. Wenn die Festplatte hops geht, sind auch die Daten weg.
Anyway, hübsch anzusehen ist der miniStack v3 ja trotzdem :)
Da wir nun verstehen, wie Datei-Berechtigungen unter Unix funktionieren, setzen wir das ganze in die Praxis um.
Mit dem Befehl chmod (change mode) können wir die Dateiberechtigungen anpassen. Dies ist auf mehrere Arten möglich und wird am Besten mit mehreren Beispielen erläutert:
andy@thinkpink:/tmp/test$ l
total 8
drwxr-xr-x 2 andy andy 4096 2007-07-01 16:47 dir1
drwxr-xr-x 2 andy andy 4096 2007-07-01 16:47 dir2
-rw-r--r-- 1 andy andy 0 2007-07-01 16:47 file1
-rw-r--r-- 1 andy andy 0 2007-07-01 16:47 file2
-rw-r--r-- 1 andy andy 0 2007-07-01 16:47 file3
andy@thinkpink:/tmp/test$ chmod 600 file1
Dieser Befehl hat die Berechtigung wie folgt geändert:
-rw------- 1 andy andy 0 2007-07-01 16:47 file1
Was hat es mit den seltsamen Zahlen auf sich? Das ist ganz einfach und wird an einem weiteren Beispiel erläutert:
Jedes Dreiergrüppchen “rwx” ist einem Zahlenwert von 0 bis 7 zugeordnet. Die erste Ziffer dieses Dreiergrüppchen, das “r”, hat den Wert 4. Die zweite Ziffer “w” hat den Wert 2 und die dritte Ziffer “x” den Wert 1.
Eigentümer:
r--
-w-
--x
Wenn man jetzt diese Werte zusammenzählt, bekommt man 7.
Gruppe:
r--
---
--x
Und diese Werte geben 5.
Everyone/Rest/World:
---
---
---
Resultat ergibt 0, da kein r, w oder x gesetzt ist.
Alles klar?
Und da wir jetzt eben 3 Dreiergrüppchen haben, werden diese 3 Ergebnisse einfach hintereinander gehängt:
750
Wenn wir jetzt ein
chmod 750 file2
machen, passiert das:
-rwxr-x--- 1 andy andy 0 2007-07-01 16:47 file2
Beim Eigentümer sind die Flags r, w und x gesetzt. Die Gruppe hat das r und x Flag und der Rest hat keinen Zugriff.
Mit chmod kann man auch anders arbeiten:
chmod u+rwx file3
file3 hat nun zusätzlich das x Flag gesetzt.
chmod o-rwx file3
Die World-Berechtigungen von file3 wurden komplett entfernt.
chmod g+w file3
Der Gruppe wird Schreibberechtigung auf file3 erteilt.
chmod o-rwx dir2
Dem Rest wird die Berechtigung auf das Verzeichnis dir2 entzogen.
chmod o=x dir1
drwxr-x--x 2 andy andy 4096 2007-07-01 16:47 dir1
Für Everyone ist nur noch das x-Flag gesetzt.
Unix Berechtigungen mögen für den Anfänger auf den ersten Blick etwas kompliziert erscheinen, sind aber mit etwas Hintergrundwissen unglaublich einfach.
andy@apfelschwein:~$ ls -la test
-rw-r--r-- 1 andy andy 995 2007-07-03 20:30 test
Bei dieser Datei sehen wir 10 Stellen, die hier mit “-”, “r” und “w” gefüllt sind.
Die erste Stelle sagt etwas über den Typ des Objekts aus. Ein “-” ist eine normale Datei, ein “d” ist ein Verzeichnis und ein Link erkennt man am Buchstaben “l”. Es gibt noch weitere spezielle Files:
Die übrigen neun Stellen sind die eigentlichen Berechtigungen. Man spricht hierbei vom MODE.
Die 9 Ziffern ergeben sich jeweils aus 3 Dreiergrüppchen:
rwxrwxrwx
Die ersten 3 Ziffern stehen für den Owner des Objekts. Die zweiten 3 Ziffern für die Gruppe und die letzten 3 Ziffern für den Rest (World oder Everyone).
Beispiele:
-rw-r-----
Der Eigentümer der Datei kann die Datei lesen und bearbeiten. Mitglieder der gleichen Gruppe dürfen die Datei nur lesen und der Rest hat keinen Zugriff auf die Datei.
-rwx--x--x
Wieder hat der Eigentümer der Datei Lese- und Schreibrechte. Zusätzlich kann er die Datei ausführen (es handelt sich vielleicht um ein Shellscript). Der Rest (inklusive Gruppe) darf die Datei weder lesen noch bearbeiten, kann sie aber ausführen. Solche Berechtigungen sieht man öfters bei CGI Scripts.
drwxrwx---
Hier handelt es sich um ein Verzeichnis. Sowohl der Eigentümer als auch die Gruppe darf alles damit machen. Dem Rest ist der Zugriff darauf verwehrt.
andy@apfelschwein:~$ ls -la test
-rw-r--r-- 1 andy andy 995 2007-07-03 20:30 test
Weitere Informationen sind der Eigentümer und die Gruppe (beide jeweils andy), die Dateigrösse, das Datum der letzten Änderung und der Dateiname (hier test).